Arbeitgeberattraktivität

Noch nie war die Arbeitgeberattraktivität so wichtig wie heute.
Katja sitzt im Bett und interviewt

Im War for Talents kann sie der entscheidende Faktor sein, um qualifizierte und engagierte Talente zu gewinnen und zu halten.

Die wachsende Bedeutung des Employer Brandings

In unserem Blog haben wir bereits darüber gesprochen, wie sich Arbeitgeberattraktivität seitens des Unternehmens definiert. Employer Branding, also die Arbeitgebermarke, wird hier vor allem auch als Marketingmethode eingesetzt. Gerade in der heutigen Zeit, in der Unternehmen im Spezialistenbereich häufig auf die gleichen Talente zugehen, bedarf es einer klaren Definition und Abgrenzung zu Konkurrenten und Mitbewerbern. Im Fokus des Employer Brandings steht die Frage, wie sich ein Unternehmen gegenüber potentiellen Talenten positionieren und präsentieren möchte. Genauso wichtig ist jedoch auch die Frage, was diese potentiellen Talente von ihrem zukünftigen Arbeitgeber erwarten können. Mit welchen Argumenten kann ein Unternehmen Arbeitnehmer, Fach- und Führungskräfte von sich überzeugen?

Individuelle Talente – individuelle Wünsche – individuelle Werte

Was macht Arbeitgeberattraktivität aus? Vorweg muss gesagt werden, dass es auf diese Frage keine viele Antwort gibt. Jedes potentielle Talent und jeder zukünftige Mitarbeiter hat andere Wünsche, Bedürfnisse und Ansprüche an ein Unternehmen und den Arbeitgeber. Die Kunst des Arbeitgebers ist es daher herauszufinden, wie er diese unterschiedlichen Wünsche und Bedürfnisse bedienen und erfüllen kann und die wirklich gelebte Unternehmenskultur dabei positiv zu verstärken weiß.

In einer Studie aus dem Jahr 2016 wurden unterschiedliche Arbeitgeber und Arbeitnehmer zum Thema Arbeitgeberattraktivität befragt. Zweck der Studie war es die Faktoren zu ermitteln, die nachhaltig zur Arbeitgeberattraktivität beitragen. Dabei ergab die Umfrage, dass zentrale Faktoren nicht wie erwartet das Gehalt oder die Bekanntheit des Unternehmens waren. Viel wichtiger wurden Anreize wie eine freundliche Unternehmenskultur, verantwortungsvolle Aufgaben und Familienfreundlichkeit für die nachhaltige Bindung und Motivation der Mitarbeiter sind. Vor allem der Faktor Familienfreundlichkeit mit Themen wie Gleitzeit, Vertrauensarbeitszeit und der Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist in den letzten Jahren entscheidend in den Vordergrund gerückt. Eine Studie aus dem Jahr 2018 bestätigt diese Ergebnisse und zeigt zudem, dass auch Weiterbildungsmöglichkeiten und Aufstiegschancen einen großen Einfluss auf die Arbeitgeberattraktivität haben.

Authentizität und gelebte Unternehmenswerte

Die individuellen Bedürfnisse und Wünsche der Mitarbeiter unter einen Hut zu bekommen, ist für jeden Arbeitgerber eine große Herausforderung. Im Dialog lässt sich am besten ermitteln, wie sich ein Kompromiss zwischen gewünschten und erfüllbaren Erwartungen erzielen lässt. Wichtig ist, dass die Werte, auf die man sich in der Arbeitgeberattraktivität geeinigt hat und die in der Außenwirkung dargestellt werden, auch wirklich gelebt werden. Was nutzt es, sich z.B. Familienfreundlichkeit auf die Fahne zu schreiben, dann aber es nicht mit echten Benefits zu beweisen? Daher ist unsere Empfehlung, lieber mit wenigen, aber nachhaltigen Werten als Arbeitgeber zu werben  und viele gute Beispiele im Arbeitsalltag zu schaffen.

Symbolbild Hashtag smartrecruiting
Maria Günther

Wann beginnt die Zukunft?

Im Gespräch mit Unternehmensentscheidern und HR-Spezialisten ist uns in den letzten Monaten klar geworden, dass zum Berufsbild des „Smart Recruiters“ noch viel Unklarheit besteht.

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Katja Teichert bei einem Vortrag
Maria Günther

Modernes Recruiting – Chancen und Möglichkeiten

In acht Tagen ist es soweit. Im Rahmen der Veranstaltung WORKplus am 18. und 19.11.2019, einer Parallelveranstaltung der BGMpro, hält Katja am zweiten Tag ihren Vortrag zum #Smartrecruiting. Im Vorfeld hat Katja mit Louisa Noack einen Podcast aufgenommen. Das vollständige Gespräch rund um die Themen des modernen Recruitings und die Zukunft der Arbeitswelt gibt es hier zum Nachlesen.

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talents for it bei einer Prozessberatung
Maria Günther

Candidate Personas – Mehr Persönlichkeit im Recruiting

Wir haben in unserem Blog schon viel darüber gesprochen, wie man mittels neuer und innovativer Recruiting-Strategien die richtigen Bewerber und Kandidaten für eine vakante Stelle findet. Das Finden an sich ist aber nicht allein entscheidend. Wichtig ist, die Person hinter den Kandidaten und die Anforderungen einer Stelle zu verstehen und so den besten Kandidaten auszumachen. Um herauszufinden, wie man individuelle und berufliche Anforderungen – zum Besetzen einer Stelle kombiniert, gibt es die Candidate Persona. Wir erklären, warum ein Anforderungsprofil nicht mehr ausreicht und welche Rolle die Candidate Persona im digitalen Arbeitsmarkt spielt.

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