Digitale Führung – ein Erfahrungsbericht

Grafik von einer Videokokonferenz

In unserem Artikel „Warum brauchen wir digitale Führung?“ haben wir bereits die Frage nach der Notwendigkeit und den Chancen und Risiken Digitaler Führung gesprochen. In diesem Bericht möchten wir von unseren eigenen Erfahrungen hinsichtlich verwendeten Tools und Taktiken erzählen, die uns seit der Corona-Zeit begleiten.

Best practice sharing – wie gelingt Digitale Führung bei uns?

Gleich zu Beginn möchten wir klarstellen: Jedes Tool ist (nur) so gut, wie man es nutzt.

Nur weil bei uns ein Tool gut funktioniert – oder eben nicht – muss das nicht automatisch für andere Unternehmen sprechen. Wir möchten einfach einen kleinen Einblick in unseren Corona-Alltag geben und wie wir gelernt haben, gut damit umzugehen.

Home Office oder vor Ort arbeiten?

Wir bei talents for it haben seit Mai 2020 eine Hybridform zwischen Arbeit vor Ort und einer Home Office-Lösung eingeführt. Zwei Tage pro Woche arbeitet jede Mitarbeiterin im Büro, die restlichen Tage von zu Hause aus. Natürlich ist das eine Umstellung zum „normalen“ Arbeitsalltag vor Corona, aber wir versuchen immer gemeinsam die beste Lösung für uns zu finden. Auch hier ist die finale Lösung für uns noch nicht gefunden.

Allzweckwaffe Slack

Wir arbeiten an unseren Projekten über das Kooperationstool Slack. Jedes Projekt hat einen eigenen Channel, in dem jede von uns Informationen ergänzen kann oder sich den jeweiligen Status anschauen kann. Dazu gehören aber auch Channels wie beispielsweise unsere Slack Channel „Offtopic“ und „Recruiting News“. Hier können wir uns gegenseitig mit interessanten Neuigkeiten up to date halten. Es ist uns allen außerdem sehr wichtig, dass wir etwas Menschliches miteinander teilen – vor allem, wenn wir uns nicht mehr so oft in Person sehen. So gibt es auch öfters ein gemeinsames digitales Frühstück oder Mittagessen.

Manchmal reicht digital nicht aus

Trotz all dieser Maßnahmen/ Strategien ist uns aufgefallen, dass etwas fehlt. Ein gemeinsames Arbeiten im Büro, durch das viele wichtige Ideen entstanden sind, konnten auch die besten digitalen Tools nicht ersetzen. Deshalb hat Katja Teichert, als unsere Geschäftsführerin, einen Tag pro Woche eingeführt, an dem wieder alle vor Ort gemeinsam da sind und wir uns miteinander austauschen können.

Miro – um den Durchblick zu behalten

Praktisch ist auch unser Miro-Board, ein digitales SCRUM-Board, welches unsere Projektübersicht an der Bürotafel ersetzt. Wir haben es eingeführt, weil es uns sehr schwerfiel, trotz Slack-Tool, den Überblick zu behalten und Informationen über die Projekte von Kolleginnen im Blick zu behalten.

Englisch sprechen als Tool der Digitalen Führung?

Ein weiteres „Tool“ ist unser All Day English Day. Kein digitales Tool, aber doch eines, um sich gegenseitig fit zu halten und flexibel, wenn ein/e englischsprachige/r Kandidat:in am Telefon ist. Es gibt uns Sicherheit und Selbstvertrauen – auch wenn es manchmal etwas anstrengend ist, den ganzen Tag auf Englisch zu denken!

Go To Meeting

Zuletzt möchten wir Go To Meeting ansprechen. Eine Software, die wir zwar nicht zum Arbeiten untereinander verwenden, es aber deutlich erleichtert, Mitarbeitende in Entscheidungsprozesse einzubeziehen. Beispielsweise Briefings mit unseren Kunden. Durch Go-To-Meeting ist der Aufwand wesentlich geringer, mehrere Mitarbeiterinnen an einem Gespräch mit Kunden teilnehmen zu lassen. Dadurch haben alle den gleichen Informationsstand und ein gemeinsames Arbeiten wird schneller und effizienter.

Interessensabgleich in der Digitalen Führung

Kommunikation ist der Schlüssel. Die Vorstellung der Führungskraft und der Mitarbeitenden von Digitaler Führung, sollte für ein effizientes Zusammenarbeiten übereinstimmen. Dazu gehört auch sich zu fragen, was wünschen sich meine Mitarbeiter:innen von meiner Digitalen Führungskompetenz? Sind diese Wünsche und Ziele wertschöpfend und können sie realistisch finanziert und umgesetzt werden?

Diese Interessen herauszufinden, abzugleichen und umzusetzen bedarf einem offenen und angstfreien Team-Austausch. So kann jedes Unternehmen, jedes Team, jede Führungskraft die beste Lösung für die eigene Digitale Führung finden und ausbauen. 

Bildquelle: Alexandra Koch

Google for Jobs Logo
Maria Günther

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